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Bewegungsforschung ist eine künstlerische & tänzerische Praxis. Im Zentrum steht das leibliche Erleben als bewegliches, körper-sinnliches Wissen.    

Die SYMSOMA Bewegungsforschung basiert auf aktuellen tanzwissenschaftlichen und somatischen Diskursen, Ansätzen aus der künstlerischen Forschung sowie auf dem Konzept des situierten Wissens von Donna Haraway.

Bewegungsforschung ist ein offener, kreativer und dynamischer Prozess. Sie macht den eigenen Standpunkt zur Haltung, interessiert sich für neue Perspektiven und  engagiert sich für eine Aktivität des Forschens mit allen Sinnen. Das Besondere liegt in der umfassenden Auffassung von Bewegung als vielfältiges Phänomen. Sie zeigt sich als Vitalität, Widerstandsfähigkeit, als Veränderung, als emotionale Kraft und Energie auf körperlicher, kreativer und kollektiver Ebene. Und sie manifestiert sich in mannigfaltigen Ausdrucksformen: im Atmen, Tanzen, Denken, Träumen, Lieben, Schlafen, Lachen, Sprechen, Schreiben oder Gestalten. In der Einlassung auf dieses Bewegungsspektrum, dass das Leben ist, können neue Möglichkeitsräume, Gewohntes und Ungewohntes, Wissen und Noch-nicht-Gewusstes entdeckt und erprobt werden. Insgesamt ist bewegte Forschung eine Exploration ins Offene, bei der Spuren verfolgt, verloren gehen und neu entstehen können.

dazwischen

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Der Spur folgen.
Dann,
im Dickicht
verschwinden.

(kleiner Bewegungsimpuls)

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